
Am 19. Juni waren die 11er im Rahmen der Berufsorientierung unterwegs. Trotz der großen Hitze nahm ein Großteil der 11er an einem Studienfeldbezogenen Beratungstest (SFBT) der Bundesagentur für Arbeit teil. Die übrigen Schülerinnen und Schüler besuchten gemeinsam mit der Wirtschaftsförderung Erzgebirge die Duale Hochschule in Glauchau.
Studienfeldbezogener Beratungstest
Der Studienfeldbezogene Beratungstest vermittelt einen Eindruck davon, welche typischen Anforderungen und Fragestellungen in verschiedenen Studienrichtungen auf die Studierenden zukommen (siehe: https://www.arbeitsagentur.de/bildung/noch-planlos/studienfeldbezogene-beratungstests). Es geht dabei nicht um ein konkretes Studienfach, sondern eher um Studienrichtungen.
Die Schülerinnen und Schüler konnten zwischen den Bereichen Philologie, Rechtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaften, Informatik/Mathematik, Ingenieurwesen, Naturwissenschaften und Sozialwissenschaften wählen.
Wer sich ebenfalls für den SFBT interessiert, kann diesen Test an den Standorten der Bundesagentur für Arbeit durchführen. Dazu einfach bei Herrn Lieberwirth melden und einen Termin vereinbaren.
„Es war auf jeden Fall alles sehr gut organisiert, die Menschen waren supernett und es war interessant, so etwas einmal auszuprobieren. Der Großteil war nur leider nicht zufrieden mit den Ergebnissen und es war eher abschreckend als motivierend. Viele waren im Bereich 2 bis 4, wenige über dem Durchschnitt. Trotzdem war es eine tolle Erfahrung :).“ – Alessia Nehlen
Einblick in das duale Studium in Glauchau
In Glauchau erhielten die Schülerinnen und Schüler einen Einblick in das Studium an einer dualen Hochschule. Nach einer allgemeinen Einführung durch Professor Lehnguth konnten sie hinter die Kulissen der Einrichtung blicken und verschiedene Labore besichtigen. Dabei konnten unter anderem Messtechniken, 3D-Drucker und die Funktionsweise einer Wasserschneidanlage entdeckt werden. Anschließend erhielten die Schülerinnen und Schüler nähere Informationen zu den beiden Studienrichtungen Technik und Wirtschaft.
Auch wenn nicht für jede Schülerin und jeden Schüler die Zukunft im technisch-wirtschaftlichen Bereich liegt, konnte der Ausflug sehr anschaulich zeigen, wie ein duales Studium abläuft und welche Schritte bereits Ende der Jahrgangsstufe 11 wichtig werden. Da die Studierenden sich ihre Praxispartner selbst suchen, ist in einigen Bereichen frühzeitiges Handeln gefragt. Die Suche nach einem geeigneten Partner kann bereits in den Sommerferien beginnen. Solche Informationen erleichtern den Zugang zu einer dualen Hochschule, denn mit einem passenden Praxispartner stehen die Chancen auf eine Zulassung besonders gut.
Mit vielen neuen Eindrücken und wertvollen Informationen im Gepäck konnten die Schülerinnen und Schüler wichtige Anregungen für ihren weiteren Bildungs- und Berufsweg mitnehmen.
Text und Fotos: Anett Kreißig, verantwortlich für Berufsorientierung
JUNI
2026





