Die Schulsozialarbeiterin Christin Hesse ist eine Mitarbeiterin der Blaues Kreuz Diakoniewerk gGmbH an unserer Schule. Sie ist eine zusätzliche Ansprechpartnerin am Bertolt-Brecht-Gymnasium für Eure persönlichen Themen. Es kann sich hierbei um Probleme innerhalb der Schule, z.B. mit Mitschüler*innen oder Lehrer*innen aber auch um Belastungen außerhalb der Schule, z.B. in Deiner Familie oder in Deinem Freundeskreis, handeln.

Was ist eine Schulsozialarbeiterin?

Die Schulsozialarbeiterin ist eine Jugendhelferin, die in erster Linie alle Schüler*innen einer Schule unterstützt und sich für sie einsetzt, um gemeinsam mit ihnen ihre Ziele in der Schule zu erreichen. Dabei besteht oft die Herausforderung individuelle Bedürfnisse und Wünsche in die Positionen einer Gruppe zu integrieren und dennoch das persönliche Ziel im Blick zu behalten. Diese Herausforderung möchte die Schulsozialarbeiterin gemeinsam mit allen Schüler*innen sowie ggf. mit deren Familien/Freunden oder mit der Schule meistern.

Dafür steht die Tür zum Beratungsraum der Schulsozialarbeiterin, sowohl vor und nach dem Unterricht, während der Pausen als auch, bei ganz dringenden Themen, während des Unterrichts, immer offen.

Häufig entsteht ein belastendes Thema und die/der Schüler*in sucht das Gespräch oder die Schulsozialarbeiterin geht auf die/der Schüler*in zu. Vertraulich nimmt sich die Schulsozialarbeiterin dem Thema an und erarbeitet gemeinsam mit der/dem Schüler*in das weitere Vorgehen, ggf. entstehen weitere Einzelberatungen oder ein Projekt in der Klasse oder die Weitervermittlung bzw. das Einbinden anderer Helfer*innen oder Familienmitglieder oder Freunde. Jedes Thema wird sehr individuell bearbeitet, um die/den Schüler*in bei ihrem/seinem Umgang damit zu unterstützen.

Zudem ist die Schulsozialarbeiterin dafür verantwortlich, dass in der Schule verschiedene kleinere und größere Projekte durchgeführt werden um manchen Problemen vorzubeugen, z.B. zur Erhaltung eines angenehmen Klassenklimas oder zur Erhaltung Deiner gesunden Lebensweise.

Vielleicht bist Du schon auf die blu:app gestoßen. Sie ist Teil eines Suchtpräventionsprogrammes für Jugendliche.

Lad Dir die App einfach kostenlos runter und probier mal aus, was Du damit alles machen kannst.

Für iPhones: https://apps.apple.com/de/app/blu-app/id1151466798

Für Android: https://play.google.com/store/apps/details?id=com.blaueskreuz&hl=de

Aktuelle Informationen von der Schulsozialarbeiterin

Ankündigungen und Neuigkeiten

 

Wer Präsenzzeit in der Schule hat, kann auch bei mir vorbei schauen.

Ansonsten erreicht Ihr mich weiter auf den bekannten Wegen, am Telefon, mit einer E-Mail oder auf Instagram!

 

Freiheit ist zu wissen was gut tut! Bleibt clean, stay free, bleibt verbunden!

Freiheit ist zu wissen was gut tut! Bleibt clean, stay free, bleibt verbunden!

Das ist unser Team der Präventionsarbeit im Blauen Kreuz in ganz Deutschland.

Lasst Euch Mut machen dran zu bleiben. Es geht bald wieder los!

 

Liebe Mädels, liebe Jungs, liebe Eltern,

es ist nun mittlerweile etwa 7 Wochen her, dass Ihr zuletzt die Schule besucht habt (außer die Abiturienten). Einige haben einen guten Rhythmus finden können und genießen die Zeit zuhause, Viele arrangieren sich irgendwie mit der Situation. Aber es fällt zunehmend schwerer Schutzmaßnahmen, Schulaufgaben und die Berufstätigkeit der Eltern sinnvoll oder mit letzter Kraft irgendwie unter einen Hut zu bringen.

Auch, wenn Ihr mich nicht mehr täglich seht, gehört es zu meinen Aufgaben aufkommende oder anhaltende Belastungen, Probleme, Sorgen … mit Euch gemeinsam zu betrachten und nach geeigneten Lösungsmöglichkeiten zu suchen. Zaubern kann ich immer noch nicht. Aber mit den weiteren Lockerungen der Schutzmaßnahmen eröffnen sich wieder einige Wege zur Unterstützung.

Seid mutig und meldet Euch um auch die kommende Zeit ohne Unterricht in der Schule gut bewältigen zu können und nicht darunter leiden zu müssen.

Das Angebot gilt natürlich ebenfalls für die Jahrgangsstufen 11 und 12, die sich momentan auf Unterricht unter besonderen Bedingungen vorbereiten oder gerade mitten in den besonders herausfordernden Abi-Prüfungen stecken.

Bevor nichts mehr geht – greift zum Telefon!

Bleibt gesund und motiviert!

Christin

P.S.: Da die Seite mit meinen Infos ziemlich voll geworden ist, habe ich Einiges gelöscht. Wer etwas Konkretes sucht, fragt mich bitte schnell danach.

 

 

Ich wünsche allen Abiturient*innen viel Erfolg und starke Nerven für alle 4 schriftlichen und die anschließenden mündlichen Prüfungen.

Sollte jemanden die aktuelle Prüfungssituation an die persönlichen Grenzen bringen, meldet Euch. Wir suchen gemeinsam nach einer Lösung.

An das Abitur denkt man eh ein Leben lang zurück und an so ein Besonderes allemal.

Rezept für die CORONAZEIT

Aktivitäten für die Coronazeit 2

 

 

  

 

Grundprinzipien

Alltags- und Lebensweltorientierung

Die Schulsozialarbeiterin geht individuell auf die Bedürfnisse aller Schüler*innen ein, um ggf. kurze Alltagsfragen zu klären, die aktuelle Lebenssituation umfassend nach zu vollziehen oder komplexe Lebensereignisse zu sortieren und entsprechend zur Bewältigung beizutragen.

Vertraulichkeit und Transparenz

Schulsozialarbeit verläuft konsequent auf Basis der Schweigepflicht. Ein Austausch mit Eltern, Lehrer*innen, der Schulleitung, Therapeut*innen oder anderen Helfer*innen erfolgt nur nach schriftlicher Entbindung von der Schweigepflicht oder bei akuter Gefährdungslage entsprechend der gesetzlichen Vorgaben. Die Schulsozialarbeiterin erarbeitet weitere Schritte und Maßnahmen immer gemeinsam mit den Schüler*innen sowie ggf. den Personensorgeberechtigten.

Präsenz und Erreichbarkeit

Die Schulsozialarbeiterin ist in der Schule ansprechbar und kontinuierlich präsent, z.B. in den Fluren, auf dem Pausenhof, via Messanger. Abwesenheitszeiten durch außerschulische Termine macht sie öffentlich (s. Erreichbarkeit).

Beteiligung und Freiwilligkeit

Die Angebote der Schulsozialarbeit werden generell freiwillig von den Schüler*innen wahrgenommen. Dies gilt nur dann eingeschränkt, wenn es sich um ein Klassenprojekt in Absprache mit den entsprechenden Lehrer*innen handelt. Hier gilt das Mehrheitsprinzip. Eine Zusammenarbeit mit der Schulsozialarbeiterin hat niemals schulische Konsequenzen zur Folge, kann aber, bei Gelegenheit, zur Konsensfindung zwischen Schule und Schüler*innen beitragen.

Chancengleichheit, Vielfalt und Vernetzung

Die Schulsozialarbeiterin vertritt und vermittelt ein humanistisches Menschenbild, d.h. sie ermöglicht allen Schüler*innen die gleichen Chancen, versucht Ungleichheiten auszugleichen ohne zu bevorzugen oder zu bevormunden. Schulsozialarbeit stellt eine Hilfe zur Selbsthilfe dar, sodass alle Schüler*innen, entsprechend ihrer Möglichkeiten, selbst zu einer zufriedenstellenden Lösung gelangen und diese auch umsetzen können. Gelegentlich können Lösungsprozesse durch die Kooperation mit anderen Partner*innen beschleunigt oder sinnvoll ergänzt werden.

Bei welchen Problemen kann die Schulsozialarbeiterin die passende Ansprechpartnerin sein?

Folgende Aufzählungen stellen Beispiele dar. Sollte Dein Thema nicht dabei sein, melde Dich trotzdem um Unterstützung zu erhalten und nicht allein damit fertig werden zu müssen!

  1. Ärger/Streit mit Deinen Eltern/Freunden

Beziehungskrisen; Ausgrenzung; Intrigen; häufige, heftige Streitigkeiten; Sorgen um Deine Mitmenschen; Regeln und Konsequenzen zuhause; Jugendschutz; psychische Erkrankungen in der Familie; …

  1. Verhaltensprobleme in der Klasse

Konzentrationsstörungen; Umgang mit ADHS, Autismusspektum oder anderen Besonderheiten oder Erkrankungen; Mobbing; raues, grobes Klassenklima; Respektlosigkeit; hinderliche Lernatmosphäre; Bedrohung; Beschimpfung; Diebstahl; Streitschlichtung; …

  1. persönliche Probleme oder Erkrankungen

Einsamkeit und innere Leere; depressive Stimmungen und Stimmungsschwankungen; Schulangst und andere Ängste; persönliche Krisen; anhaltende Erschöpfungszustände; extremer Leistungsdruck; exzessives Zocken; Zwangsverhalten; Suchtmittelmissbrauch; Schlafstörungen/Kopfschmerzen/Bauchschmerzen im Zusammenhang mit Belastungssituationen; Sexualfragen; ungewollte Schwangerschaft; gestörtes Essverhalten; Trauerreaktionen; …

  1. Präventionsangebote in Kooperation mit der Beratungslehrerin und externen Partnern

Mobbing- und Gewaltprävention; Suchtprävention (Medien, Nikotin, Alkohol, illegale Drogen); gesunde Lebensweise und Erste Hilfe; Stressprävention; Demokratiearbeit, Toleranz und Mitbestimmung; Sexualaufklärung und Prävention sexualisierter Gewalt; …

  1. Vermittlung spezieller Angebote

Effiziente Kooperation mit der Beratungslehrerin der Schule; Kontakte zu Beratungsstellen, Therapeut*innen und Ärzt*innen; Erlebnispädagogisches Schlüsselkompetenztraining; Gruppencouching; Selbsthilfegruppen; alternative Wohnkonzepte; Freizeitangebote; …

Wie erreicht man die Schulsozialarbeit?

Zu finden ist die Schulsozialarbeiterin überwiegend im Haus 2, in der 3. Etage, im Raum 3.10. Dort hat sie sich einen vielseitigen Beratungs- und Spieleraum eingerichtet. Normalerweise triffst Du sie montags, dienstags, donnerstags von 07.00 bis 15.00 Uhr und mittwochs von 07.00 bis 13.00 Uhr dort.

Freitags ist sie von 07.00 bis 13.00 Uhr im Haus 1, im Lehrerzimmer anzutreffen.

Erreichbar ist sie zudem unter ihrer Handynummer 0152/24784929 oder ihrer Email-Adresse schulsozialarbeit.schwarzenberg@blaues-kreuz.de.

Um unkompliziert Kontakt aufzunehmen, kannst Du Dich auch einfach über einen Messanger, z.B. Signal, bei ihr melden. Sie schreibt zurück und vielleicht trefft Ihr Euch mal persönlich.

Generell ist es aber auch möglich online und/oder anonym zu beraten.