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Der neue Schulsanitätsdienst stellt sich vor

Ruhe bewahren, Pflaster kleben, Verbände anlegen – seit letzter Woche geht es im achten Jahrgang um das Thema Erste Hilfe. Insgesamt 16 Schülerinnen und Schüler lassen sich derzeit zu Schulsanitäterinnen und Schulsanitätern ausbilden. Geschult werden sie dabei vom Deutschen Rotes Kreuz, Kreisverband DRK ERZ.

An drei intensiven Ausbildungstagen lernen die Jugendlichen, was im Notfall zu tun ist. Im theoretischen Teil dreht sich alles um die Funktionen des menschlichen Körpers und typische Krankheitsbilder. Wie arbeitet das Herz? Was passiert bei einem Kreislaufzusammenbruch? Und woran erkennt man eine Gehirnerschütterung? Fragen wie diese werden gemeinsam erarbeitet und verständlich erklärt.

Doch nicht nur das Wissen zählt – auch praktische Fertigkeiten sind gefragt. Mit viel Konzentration üben die angehenden Schulsanitäterinnen und Schulsanitäter die stabile Seitenlage sowie das Anlegen von Mullbinden und Dreieckstüchern. Schnell wird klar: Ein Verband muss nicht nur halten, sondern auch richtig sitzen. Teamarbeit, Genauigkeit und ein kühler Kopf sind dabei besonders wichtig.

Mit ihrem Engagement übernehmen die Achtklässlerinnen und Achtklässler schon bald Verantwortung für die gesamte Schulgemeinschaft. Ob bei kleineren Verletzungen auf dem Pausenhof oder bei Unwohlsein im Unterricht – künftig stehen sie bereit, um schnell und kompetent zu helfen.

Text und Fotos: Theresa Warmbold

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